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Sie beziehen sich auf die Leidenschaften und die Handlungen, die aus diesen Leidenschaften herrühren. Die ethischen Tugenden bestehen in der Zähmung und Steuerung des irrationalen, triebhaften Teils der Seele. Dabei postuliert Aristoteles eine Ethik des Maßhaltens. Bei den ethischen Tugenden gilt es, die richtige Mitte (mesotes) zwischen Übermaß und Mangel zu treffen. Am besten lässt sich dies am Beispiel der Tapferkeit verdeutlichen. Die Tapferkeit bewegt sich zwischen den Extremen der Feigheit und der Tollkühnheit – weder die Feigheit ist wünschenswert, noch eine übersteigerte, vernunftlose Tapferkeit, die Aristoteles als Tollkühnheit bezeichnet. Der Tapfere hält hingegen das richtige Maß. Ähnlich verhält es sich für andere ethische Tugenden wie Großzügigkeit, Besonnenheit, richtige Ernährungsweise usw. Um die Mitte ( mesotes ) zu verstehen und nach zu vollziehen, sollte man das irrationale und triebhafte Treiben der menschlichen Seele erlebt haben, um ein Verständnis für die mesotes zu bekommen und zu verstehen das die Maßlosigkeit des Treibens zu nichts führt. Die Besonnenheit, auch "Lacke" genannt, wird sich einstellen, wenn man verstanden hat, dass ein maßloses Treiben sowie ein vollkommener Rückzug des "Ich" zu nichts führt und erkennt, dass der Kompromiss zählt, um die Mitte ( mesotes ) zu finden.
30.9.07 13:52
 


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